Die Ach ist ein 10,2 km langer Fluss, der bei Schelklingen auf einer Höhe von 535 m NN als Karstquelle entspringt und in Blaubeuren auf einer Höhe von 515 m NN in die Blau mündet. Die Ach gehört zum Flusssystem Donau und fließt von Schelklingen bis Blaubeuren mit einem Höhenunterschied von 20 m was einem Gefälle von durchschnittlich 2 % entspricht.

Das Tal der Ach verläuft bis Schelklingen in östlicher Richtung, wendet sich aber dann nach Nordosten. Vor der Mündung der Ach windet sich das Tal um den Bruckfelsen und die Weilerhalde.
Die Ach ist nicht schiffbar. Ab Schelklingen verläuft im Achtal die Bundesstraße 492 und die Donaualbbahn.
In den Höhlen Hohler Fels und Geißenklösterle im Achtal wurden archäologisch bedeutende eiszeitliche Funde gemacht, wodurch das Achtal in Fachkreisen weltweite Bekanntheit erlangte.
Das Geißenklösterle liegt nahe Blaubeuren kurz vor der Mündung der Ach in die Blau.
Im Geißenklösterle wurden mehrere Feuerstellen gefunden, die der Kulturstufe Gravettien zugeordnet wurden.
Mindestens zweimal wurden Nachweise von Aufenthalten von Menschen während der letzten Würmeiszeit ungefähr zwischen 36000 Jahren v. Chr. und 32000 Jahren v. Chr - also in der Kulturstufe Aurignacien - gefunden. Verarbeitung von Stein, Knochen, Geweih und Elfenbein wurden nachgewiesen. Ebenso wie in anderen Höhlen der Ach- und Lonekulisse wurden bedeutende Schnitzereien aus Elfenbein und Knochen gefunden (Flöten, u.a.).
Die Karsthöhle liegt im Achtal nahe Schelklingen. Die Höhle liegt 534 m ü NN. Sie besteht aus einem 15 m langen Gang und einer folgenden Halle mit einer Fläche von 500 m². Mit einem Rauminhalt von 6000 m³ ist es eine der größten Höhlenhallen Süddeutschlands.
Zunächst wurden Ablagerungen in der Höhle im 19. Jahrhundert aufgrund des Phosphatanteiles von ca. 19 % als Dünger abgebaut. Ab 1905 wurde die Höhle auch als Fest- Konzertplatz genutzt.
1870/71 führten O. Fraas und J. Hartmann Grabungen durch, bei denen Reste von Höhlenbär, Ren, Mammut und Wildpferd gefunden wurden. Es folgten 1958 - 1960 Grabungen durch G. Maschak und G. Riek. 1966 wurde die Höhle durch G. Mangold und H. Frank vermessen. Ab 1977 wurden Grabungen durch die Uni Tübingen, Institut für Urgeschichte, durchgeführt, bei denen spektakuläre Funde wie der Pferdekopf aus Elfenbein oder der Phallus aus Stein gemacht wurden.